Magister des deutschen und ausländischen Rechts (Magister iuris)

Sie wollen mit Ihrem Auslandsstudium einen akademischen Grad erwerben und haben mindestens gute Grundkenntnisse in einer europäischen Sprache?

Wir bieten mit dem Magister des deutschen und ausländischen Rechts einen Studiengang mit einem obligatorischen Auslandsjahr an. In diesem studieren Sie an einer unserer Partneruniversitäten intensiv ausländisches und europäisches Recht und Rechtsvergleichung. Damit sind Sie optimal auf die berufliche Praxis vorbereitet, in der die Internationalisierung des Rechts eine immer größere Rolle spielt. Der Studiengang kann mit einem ERASMUS-Stipendium kombiniert werden. Studierenden mit sehr guten französischen Sprachkenntnissen können den Studiengang auch im Rahmen des Integrierten deutsch-französischen Studiengangs absolvieren.

Wo wird der Magister iuris angeboten?

Helsinki, Genua, Rom, Athen, Castellón, Buenos Aires, Glasgow, Leicester, Dublin, NantesParisDijonKrakau.

Sie hatten kein Französisch an der Schule oder ein anderes Land als Frankreich reizt Sie mehr? Aber Sie wollen Ihr Auslandsjahr dennoch nutzen um einen akademischen Grad zu erwerben? Dann bietet Ihnen unser Magister iuris Studiengang die Möglichkeit, den Magister iuris auch außerhalb des integrierten deutsch-französischen Studienganges zu erwerben. Das obligatorische Auslandsjahr im Magister iuris Studium wird im Rahmen des ERASMUS-Programmes absolviert, wobei hier weitergehende Mindestvoraussetzungen im Ausland zu erfüllen sind.

Der Studiengang dauert 8 Semester, man studiert 6 Semester deutsches Recht in Mainz und zwei ausländisches Recht im Ausland. Die Studienhalte im deutschen Recht sind identisch mit dem Studium für die Erste juristische Prüfung. Der Magisterstudiengang schließt mit einer rechtsvergleichenden Magisterarbeit, welche zweisprachig zu erstellen ist, und einer mündlichen Prüfung ab. Die Magisterprüfung kann wahlweise vor oder nach der Ersten juristischen Prüfung abgelegt werden, wenn beide Abschlüsse angestrebt werden.

Der Magister iuris als grundständiger Studiengang führt zu einem berufsqualifizierenden Abschluss. Zwar erfordern die klassischen Tätigkeiten eines deutschen Juristen, wie etwa  Richter, Staatsanwalt oder Anwalt, die Befähigung zum Richteramt und somit die Ablegung beider Staatsexamina. Dennoch eröffnet bereits der Magister iuris die Möglichkeiten einer Tätigkeit bei verschiedenen europäischen Behörden oder anderen Arbeitgebern, welche die Befähigung zum Richteramt nicht erwarten.

Die Wertigkeit eines Magisters entspricht dabei dem eines Universitätsdiploms oder Masters. Außerdem ist die Kombination dieses Abschlusses mit dem Staatsexamen möglich.

Auslandsphase

Die Auslandsphase kann entweder nach dem vierten oder nach dem sechsten Semester begonnen werden. Es empfiehlt sich jedoch nach dem sechsten Semester ins Ausland zu gehen, da bis zu diesem Zeitpunkt bereits die Übungen für Fortgeschrittene in Deutschland absolviert wurden. Somit ergibt sich dann eine zusammenhängende Inlandsphase von sechs Semestern und anschließend eine Auslandsphase von zwei Semestern.

Vorbereitungsphase

Auch für die Auslandsphase im Rahmen des Magister iuris-Studiengangs findet eine sorgfältige Vorbereitung statt. In Rechtsprachekursen werden die ausländische Rechtsterminologie, Rechtsgeschichte, Aufbau der Justiz im entsprechenden Land und nützliches Vokabular vermittelt. In einem zweiwöchigen Intensivkurs, kurz vor Abreise, wird die ausländische Methodik vermittelt und das Vokabular weiter vertieft. Nach solch guter Vorbereitung gehen die Studenten gut gerüstet in die Auslandsphase.

Fördermöglichkeiten

Leider gibt es keine Fördermöglichkeiten für den Magister iuris selbst. Allerdings haben die Studenten dieses Studiengangs die Möglichkeit sich auch für das Erasmusprogramm zu bewerben und über diesen Weg eine Förderung zu erhalten.